WCMX goes Berlin


Das Ziel des Projekts “WCMX goes Berlin” ist es, ein regelmäßiges Angebot im Bereich Wheelchairskating zu schaffen und somit Skateboardfahren für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer zu öffnen. Wir wollen den Rollsport für RollstuhlnutzerInnen öffnen und langfristig Skateboardfahren inklusiver machen.


WCMX ist ein Aktionssport, bei dem sich Menschen mit dem Rollstuhl – ähnlich wie mit BMX-Rädern oder Skateboards –  in Skateparks bewegen. Insbesondere in den Vereinigten Staaten erreicht dieser Sport mit eigenen Wettbewerben und Veranstaltungen bereits viele Menschen. In Deutschland ist vor allem der Profi David Lebuser mit bundesweiten Workshops an der Verbreitung von WCMX aktiv.

Wir konnten David Lebuser für unser Projekt gewinnen und freuen uns sehr über die gemeinsame Zusammenarbeit. Die Auftaktveranstaltung von “WCMX goes Berlin” fand am 3.und 4.September auf dem Wheel-Soccer-Cup des Pfeffersport e.V. statt. Dort gab es unter Anleitung des Profis Schnupperworkshops auf den speziell für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern angefertigten Rampen, die begeistert sowohl von sitzenden als auch von laufenden Menschen großen Andrang fanden.

In diesem Jahr wurde “WCMX goes Berlin“ mit einem großen Event in der Skatehalle Berlin fortgeführt. Dort gab es unter Anleitung von David Lebuser einen sehr gut besuchten Workshop, in dem sich viele RollstuhlnutzerInnen das erste Mal auf Skateboardrampen gewagt haben. Nach einer beeindruckenden Demo von David mit Unterstützung der WorkshopteilnehmerInnen konnte sich jeder selbst im Rollstuhl ausprobieren, was sowohl von sitzenden als auch von laufenden Menschen begeistert angenommen wurde.

Seit Mai gibt es jeden zweiten Montag ein WCMX-Angebot in der Skatehalle Berlin. Ab 16 Uhr wird ein Raum zum Ausprobieren neuer Fertigkeiten im Rollstuhl und zum gemeinsamen Lernen geboten. Zukünftig soll aus der Reihe der TeilnehmerInnen jemand gefunden werden, der die Gruppe anleiten kann.

Wer sich für die kommenden Workshops interessiert oder weitere Fragen zu „WCMX goes Berlin“ hat, wendet sich bitte per Email an: ritterhoff@dropin-ev.de.

 


KWS

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Katarina-Witt-Stiftung für die Förderung des Projekts.