Partizipative Baustellen


„To transform an idea into reality is fulfilling on such a deep level.”

Partizipativen Baustellen liegt das Prinzip des D.I.Y. zugrunde. Die Abkürzung D.I.Y. steht im englischen für Do It Yourself, was auf Deutsch so viel wie „tu es selbst“ bedeutet. In diesem Sinne werden unbenutzte oder verlassene Orte angeeignet, auf die Bedürfnisse der Anwohner umgeformt und wieder attraktiv für das menschliche Zusammensein gemacht. Während der Gestaltung solcher Orte bringen sich alle Interessierten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein. Eigene Ideen werden konzeptioniert und anschließend umgesetzt. Drop In e.V. vermittelt innerhalb von Workshops das Wissen über Werkzeuge, Sicherheit und Arbeitsschutz, Baumaterialien sowie die Projektplanung und -umsetzung. Dabei greifen wir auf die Unterstützung erfahrener Teamer und professioneller Handwerker zurück. Dies führt zu einem hohen Grad des kooperativen sozialen Austausches und einer effektiven Aneignung von Fähigkeiten – denn am besten entwickelt man neue handwerkliche und planerische Kompetenzen bei der Umsetzung der eigenen Vision.

Partizipative Baustellen lassen Orte entstehen, mit denen sich alle Beteiligten nachhaltig identifizieren. Dadurch wird die Übernahme von Verantwortung bei der Instandhaltung genau so sichergestellt wie das tatsächliche Interesse an der Nutzung. Es findet eine Aufwertung der Urbanität statt, sogenannte Nicht-Orte werden modifiziert und erfahren wieder einen menschlichen Nutzen. Das D.I.Y.-Projekt als Kollektivanstrengung rückt das menschliche Miteinander und den Menschen mit seinen Fähigkeiten in den Fokus.
Partizipative Baustellen können in vielen Lebensbereichen Anwendung finden. Insbesondere eignet sich unser Ansatz zur Schaffung von Aktiv-Treffpunkten für Jugendliche wie Fußball- und Basketballfeldern, Parkour-Hindernissen oder Skateparks. Die vielerorts nicht ausreichende Infrastruktur wird konkret anhand des Bedarfs und der Wünsche der Zielgruppe verbessert. Drop In e.V. übernimmt dabei die vielen verwalterischen Hürden wie Projektplanung, Bemühen um Finanzierung, Baugenehmigungen und –abnahme, Koordination aller Interessierten, sowie professionelle, pädagogische Begleitung. So können sich alle Teilnehmenden um ihr eigentliches Interesse bei der baulichen Gestaltung kümmern, ohne von organisatorischen Schwierigkeiten entmutigt zu werden.